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Sie sind hier: Home > Institute und Einrichtungen > Pathologie Chefarzt Tel.: (0331) 241-6501 Email: Die Pathologie des Klinikums Ernst von Bergmann gGmbH ist eine zentrale diagnostische Abteilung des Krankenhauses und damit eng in die Patientenversorgung eingebunden.
Die von den árzten f■r Pathologie erstellten mikroskopischen Befunde und Diagnosen an den in der Klinik entnommenen Gewebeproben sind die Grundlage f■r die weitere Therapie der in vielen Fðllen erst dadurch gesicherten Krankheitsdiagnose. Die Diagnose einer b—sartigen Erkrankung (Krebsdiagnose) muss heute pathohistologisch bestðtigt sein, da die Therapie dieser Erkrankungen in der Regel f■r den Patienten einen erheblichen Eingriff bedeutet. Nicht umsonst bezeichnet man heute den Pathologen als Lotsen der Therapie.
Zusðtzlich sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Reihe von komplizierten Zusatztechniken in der Pathologie erarbeitet worden, die heute routinemðÔig angewandt werden (Immunhistochemie, Molekularpathologie) und die diagnostische Aussagekraft einer pathohistologischen Gewebeuntersuchung um ein Vielfaches erh—hen. So ist es heute m—glich, an kleinsten Gewebeproben und einzelnen Krebszellen im Gewebeverbund oder im Zellausstrich mit hoher Genauigkeit den Ursprungsort eines Tumors im menschlichen K—rper zu bestimmen, unabhðngig vom Ort der Gewebeentnahme (s. CK-Tabelle im Anhang). Gleichzeitig k—nnen mit diesen Techniken an millimetergroÔen Gewebeproben Aussagen zur Wachstumsgeschwindigkeit, zum Grad der B—sartigkeit einer Krebserkrankung, zum Ansprechen der Krebszellen auf bestimmte wachstumshemmende Medikamente oder auf eine geplante Bestrahlung mit hoher Genauigkeit getroffen werden. Damit ist die pathohistologische Gewebeuntersuchung heute ein zentraler Baustein in der weiteren Therapieplanung.
Von groÔer Bedeutung f■r den modernen Klinikbetrieb ist die Geschwindigkeit der Gewebeuntersuchungen. Eine sichere Krankheitsdiagnose ist heute mit den modernen Labortechniken schon nach Minuten (intraoperative Schnellschnittuntersuchung), Stunden (Untersuchung kleiner Gewebeproben und Stanzbiopsien im sog. Kurzprogramm z.B. in der Brustkrebsdiagnostik) bzw. an einem Tag erstellbar. Der schriftliche Befund ist dann die Grundlage f■r das weitere therapeutische Vorgehen des Klinikers, das dadurch zeitlich eng geplant werden kann.
Obwohl heute in den Hintergrund der tðglichen Arbeit ger■ckt, besteht eine weitere Aufgabe des Pathologen in der Obduktion verstorbener Patienten. Die Obduktion ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitðtskontrolle im Klinikbetrieb, kann doch sie erst endg■ltige und sichere Hinweise zur Todesursache, zu weiteren und hðufig zu Lebzeiten des Patienten nicht bekannten zusðtzlichen Krankheiten und zu Therapiefolgen aufzeigen. Auch zur Feststellung einer m—glichen berufsbedingten Organschðdigung und damit zur Sicherung etwaiger damit verbundener Rentenanspr■che (Berufserkrankung) ist eine Obduktion unerlðsslich.
Leistungsschwerpunkte und spezielle Verfahren
Eine Auflistung der speziell angebotenen Behandlungsformen sowie eine Beschreibung der Leistungsschwerpunkte und besonderen Verfahren entnehmen Sie bitte dem zum Download bereitstehenden Dokument. |
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